GEG §71a-konformes Energie- und Anlagenmonitoring für Nichtwohngebäude über 290 kW:
Daten erfassen, analysieren, Effizienzverluste erkennen und wirtschaftlich nachrüsten.
GEG §71a: Gebäudeautomation, Energiemonitoring & Anlagenperformance – wirtschaftlich umgesetzt
Viele Gebäude haben eine GLT oder ein „Monitoring“. §71a GEG meint jedoch nicht irgendeine Visualisierung,
sondern eine klar definierte Mindestfunktion: kontinuierlich überwachen, protokollieren, analysieren,
Effizienzverluste erkennen und Verantwortliche aktiv informieren – inklusive gängiger, frei konfigurierbarer
Schnittstelle für herstellerunabhängige Auswertung.
Für wen gilt §71a?
§71a betrifft Nichtwohngebäude, wenn die Nennleistung der Heizungsanlage
(oder kombinierte Raumheizungs- und Lüftungsanlage) > 290 kW ist – ebenso bei Klimaanlagen bzw.
kombinierten Klima- und Lüftungsanlagen > 290 kW.
Was fordert §71a technisch?
- Kontinuierliche Überwachung, Protokollierung und Analyse aller Hauptenergieträger und gebäudetechnischen Systeme
- Datenzugang über gängige, frei konfigurierbare Schnittstellen für herstellerunabhängige Auswertung
- Anforderungswerte zur Energieeffizienz festlegen (Ziele/KPIs)
- Effizienzverluste erkennen (Drift, Fehlbetrieb, Verschmutzung, Fehlregelung)
- Verantwortliche Person aktiv informieren
Wichtig: §71a ist mehr als „alte GLT“
Im Bestand geht es funktional um digitale Energieüberwachungstechnik. Bestehende GA/GLT-Systeme können
die Anforderungen erfüllen, wenn Hauptenergieträger automatisiert und kontinuierlich erfasst werden.
„GEG §71a-Ready“ mit AECO Energy: Unser Vorgehen
- §71a Quick-Check (Ist-Aufnahme & Gap-Analyse)
- Mess- & Datenkonzept (minimal-invasiv)
- Integration & herstellerunabhängige Datenbereitstellung
- Analytics & KPI-Betrieb statt nur „Dashboard“
- Kontinuierlicher Verbesserungsprozess
Typische Einsparhebel
- RLT: unnötige Laufzeiten, SFP-Treiber, WRG-Bypass, Frostschutz-Fehlbetrieb
- Kälte: Kondensationsdruck-Optimierung, Teillaststrategien, Pumpen/Ventilatoren
- Energy Leaks: Sensorfehler, falsche Regelparameter, unerkannte Effizienzverschlechterung